Nach dem torlosen Unentschieden gegen Everton blickt Liverpool-Torhüter Loris Karius voller Selbstvertrauen in die Zukunft. 

Karius erhielt beim Merseyside-Derby gegen die Toffees erneut das Vertrauen des Trainers. Beim 0-0 gegen Everton hatte er am Ende nicht viel zu tun.

Beide Mannschaften verzeichneten nur wenige Torchancen und eliminierten sich vor allem gegenseitig. Nach 22 Minuten wurde der Deutsche von Yannick Bolasie gefordert und beförderte den Ball mit seinen Fingerspitzen ins Aus.

Ansonsten erlebte der Schlussmann einen ruhigen Nachmittag. Dank dem 0-0 konnte er seine siebte reine Weste in den vergangenen zehn Spielen verzeichnen.

Nach dem Spiel äusserte sich Karius gegenüber Sky Sports zu den Ereignissen. Er fühle sich gut und wolle auch in den kommenden Spielen eine wichtige Rolle übernehmen.

„Ich fühle mich nicht wie auf Probe, es ist meine zweite Saison hier. Wenn ich alles glauben würde, was gesagt wird, dann hätten wir zehn Torhüter in der kommenden Saison.“

„Ich weiss nicht, wie gut ich heute gespielt habe oder wie gut meine Parade wirklich war. Am Ende war ich vor allem froh, dass ich noch meine Fingerspitzen an den Ball gekriegt habe.“

„Jeder Spieler will vor allem der Mannschaft helfen, das war auch mein primäres Ziel. Ich habe keine Ahnung, wie gut die Parade wirklich war. Am Ende war es vor allem wichtig, dass ich kein Gegentor hinnehmen musste.“

Karius: Unentschieden „ein faires Resultat“

Loris Karius of Liverpool during the Premier League match between Huddersfield Town and Liverpool at John Smith’s Stadium on January 30, 2018 in Huddersfield, England. (Photo by Gareth Copley/Getty Images)

Auch zum Resultat selbst äusserte sich Karius. Vor allem in der Schlussphase wurde Everton noch einmal gefährlich, am Ende nahmen jedoch beide Teams einen Punkt mit.

„Wir haben vor allem in der ersten Halbzeit gut gespielt, auch der Beginn des zweiten Durchgangs war gut. Everton hat am Ende noch einmal gedrückt, aber das ist normal.“

„Wir wollten alle drei Punkte, aber am Ende geht das Unentschieden in Ordnung. Über das ganze Spiel gesehen ist es ein sehr faires Resultat.“

Seitdem Sven die Reds im Jahr 2012 mehr zufällig bei einem Premier League-Spiel am Fernseher entdeckte, sitzt er bei jedem Spiel des LFC vor dem Flachbildschirm und drückt dem besten Team der Welt die Daumen - und schreibt nebenbei auch noch Artikel für die LFC Familie.