Am Donnerstag verlor Liverpool zum ersten Mal in der laufenden Premier League-Saison. Nach der Niederlage gegen Manchester City will Georginio Wijnaldum den Kopf allerdings nicht hängen lassen. 

Liverpool verlor am Donnerstag zum ersten Mal ein Spiel in der aktuellen Premier League-Saison. Gegen den aktuellen Meister Manchester City setzte es im Kampf um die Tabellenspitze eine 1-2 Niederlage ab. Die beiden Teams lieferten sich dabei einmal mehr ein Duell auf Augenhöhe und schenkten sich nichts.

Die Reds scheiterten in der ersten Halbzeit nur knapp vor dem Tor, gerade einmal 11 Millimeter trennte die Mannschaft am Ende von einem Torerfolg. Dafür durfte sich auf der anderen Seite Sergio Aguero feiern lassen, nachdem er Alisson Becker aus kurzer Distanz mit einem unhaltbaren Schuss bezwingen konnte.

Nach dem Seitenwechsel erzielte Roberto Firmino nach einem schönen Zusammenspiel mit Andy Robertson und Trent Alexander-Arnold den Ausgleich, ehe sich City durch Leroy Sane zum Sieg schießen konnte.

Für Mittelfeldspieler Georginio Wijnaldum ist klar, dass am Ende nur kleine Details über Sieg oder Niederlage entschieden haben. Es gebe für das Team nach so einer Partie keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen, meinte der Niederländer im Anschluss an das Spiel gegenüber LiverpoolFC.com.

Liverpool’s Dutch midfielder Georginio Wijnaldum celebrates their first goal during the English Premier League football match between Manchester City and Liverpool at the Etihad Stadium in Manchester, north west England, on January 3, 2019. (Photo by Paul ELLIS / AFP)

„Ich denke, wir haben mehr als genug für zumindest einen Punkt getan und ich bin überzeugt, dass wir dieses Spiel auch hätten gewinnen können. Am Ende hatten wir ein wenig Pech mit unseren Chancen und haben das Spiel schliesslich verloren. Jetzt geht es darum, das Selbstvertrauen zu behalten und das nächste Spiel zu gewinnen“, meinte Wijnaldum.

„Sie haben sehr gut geklärt und wir haben den Pfosten getroffen. Allerdings hatten auch sie zwei oder drei Chancen, die wir erst sehr spät klären konnten. Das Spiel hätte auf beide Seiten kippen können, für uns wäre auch ein Unentschieden oder ein Sieg möglich gewesen. Am Ende hatten wir sicherlich auch ein wenig Pech, dass wir das Spiel verloren haben.“

„Wir wussten vor dem Spiel, dass es nicht einfach werden würde. Ich denke, am Ende haben beide Mannschaften alles gegeben, auch wir haben alles gegeben, um das Spiel zu gewinnen. In einigen Spielen in dieser Saison hatten wir mehr Glück, heute hatten wir eher ein wenig Pech. Das gehört zum Fußball dazu.“

„Manchmal hat man Spiele, in denen man viele Tore schiesst und jedes Mal trifft, wenn der Ball auf das Tor geht. Manchmal ist es genau umgekehrt, aber wir sollten jetzt den Kopf auf keinen Fall hängen lassen und uns auf das nächste Spiel konzentrieren.“

Wijnaldum schaut nicht auf Tabelle

Vor dem Spiel gegen City führte Liverpool die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung vor Tottenham an. Nun konnte das bisher drittplatzierte City den Rückstand auf die Reds auf vier Punkte verkleinern. 17 Spiele vor dem Ende der Saison ist für Wijnaldum allerdings klar, dass niemand in der Mannschaft auf die Tabelle schaut.

Liverpool’s Dutch midfielder Georginio Wijnaldum (C) vies with Manchester City’s Spanish midfielder David Silva (R) during the English Premier League football match between Manchester City and Liverpool at the Etihad Stadium in Manchester, north west England, on January 3, 2019. (Photo by Paul ELLIS / AFP)

„Niemand von uns schaut bereits jetzt auf die Tabelle. Für uns ist unwichtig, wo wir aktuell stehen und wie viele Punkte Vorsprung wir auf irgendeine Mannschaft haben. Am Ende können wir nur unsere eigenen Leistungen kontrollieren, die Resultate der anderen Teams können wir nicht beeinflussen“, fügte der Niederländer an.

„Wir konzentrieren uns nur auf unser Spiel. Wir wollen unsere Spiele gewinnen und alles geben. Am Ende der Saison werden wir sehen, wo genau wir stehen.“

„Wir haben auch schon vor dem Spiel nicht auf die Tabelle geschaut und werden das auch nach dem Spiel nicht tun. Entscheidend ist, auf welchem Platz wir am Ende der Saison stehen.“

Seitdem Sven die Reds im Jahr 2012 mehr zufällig bei einem Premier League-Spiel am Fernseher entdeckte, sitzt er bei jedem Spiel des LFC vor dem Flachbildschirm und drückt dem besten Team der Welt die Daumen - und schreibt nebenbei auch noch Artikel für die LFC Familie.